Die Herausgeber gehen der Frage nach, inwieweit im Zuge des Bologna-Prozesses die angestrebte Erhöhung des Praxisbezuges im Studium tatsächlich erreicht wird und welchen Beitrag die Praktika leisten. Unterschiedliche Perspektiven werden dabei einbezogen: Arbeitgeber, Hochschule, Studierende. Folgerungen für die Gestaltung von Praktika sowie für die Professionalisierung der Lehre werden abgeleitet. (Verlag)
Inhalt; Abbildungsverzeichnis; Tabellenverzeichnis; I. Einleitung; 1 Forschungsstand, Fragestellung und methodisches Design des Forschungsprojektes; 1.1 Anlass und Ausgangssituation; 1.2 Sozialwissenschaftliche Verortung des Themas; 1.3 Ziele und Fragestellungen des Forschungsprojektes; 1.4 Methodisches Design des Forschungsprojektes; 1.5 Danksagung; II. Ergebnisse der bundesweit repräsentativen Fragebogenerhebung; 1 Untersuchungsdesign; 1.1 Untersuchungsmodell; 1.2 Durchführung und Stichprobe; 1.3 Auswertung; 2 Darstellung und Diskussion der bundesweiten Befragungsergebnisse
2.1 Rahmenbedingungen von Freiwilligenagenturen (Kontextqualität)2.2 Ressourcen von Freiwilligenagenturen (Inputqualität); 2.3 Angebots- und Kooperationsbreite von Freiwilligenagenturen (Prozessqualität); 2.4 Gütekriterien des Qualitätsmanagements von Freiwilligenagenturen; 2.5 Wirkungsannahmen von Freiwilligenagenturen (Ergebnisqualität); 2.6 Leistungen und Wirkungspotenziale von Freiwilligenagenturen(Ergebnisqualität); 2.7 Lokale Einbettung und kommunale Unterstützung von Freiwilligenagenturen(Ergebnisqualität); 3 Zusammenfassung und Einordnung
3.1 Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation der Freiwilligenagenturen3.2 Wirkungspotenziale von Freiwilligenagenturen (Selbsteinschätzung und Kennzahlen); 3.3 Entwicklungen von 2001 bis 2009; III. Ergebnisse der qualitativen lokalen Fallstudien; 1 Untersuchungsdesign; 2 Ein kommunales „Leitsystem für Ehrenamt"? (Fallstudie I); 2.1 Organisationsstruktur; 2.2 Aufgabenprofil; 2.3 Lokales Umfeld; 2.4 Analyse und Resümee; 3 Die „glorreiche Vergangenheit" der Avantgarde und die neuen Herausforderungen des Wettbewerbs (Fallstudie II); 3.1 Organisationsstruktur; 3.2 Aufgabenprofil
3.3 Lokales Umfeld3.4 Analyse und Resümee; 4 Die Freiwilligenagentur als schlichtes „Fördergebilde" (Fallstudie III); 4.1 Organisationsstruktur; 4.2 Aufgabenprofil; 4.3 Lokales Umfeld; 4.4 Analyse und Resümee; 5 Freiwilligenagentur als intermediäre Organisation (Fallstudie IV); 5.1 Organisationsstruktur; 5.2 Aufgabenprofil; 5.3 Lokales Umfeld; 5.4 Analyse und Resümee; 6 Prekäre Institutionalisierung; 6.1 Externe Faktoren; 6.2 Interne Faktoren; IV. Flächendeckende Präsenz und prekäre Institutionalisierung: Freiwilligenagenturen in Deutschland; V. Literaturund Quellenverzeichnis; VI. Anhang;
Karsten Speck
Freiwilligenagenturen verstehen sich in Deutschland als intermediäre Organisationen zwischen Bürgern, gemeinnützigen Organisationen, Politik und Verwaltungen in allen Angelegenheiten bürgerschaftlichen Engagements. Die vorliegende Publikation präsentiert erstmals umfassende Befunde einer aktuellen bundesweiten Erhebung sowie qualitativer Fallstudien ausgewählter Kommunen in Deutschland. Die umfassende empirische Studie zeichnet dabei das facettenreiche und ambivalente Bild einer 'jungen' Organisation mit vielfältigen - bisher - unausgeschöpften Potenzialen und einer zugleich höchst prekären Institutionalisierung. Holger Backhaus-Maul, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Peter Friedrich, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Maud Krohn, Universität Potsdam. Prof. Dr. Karsten Speck, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
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