Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (12. : 2017 : Wolfenbüttel) Das Meer Wien : Böhlau Verlag, 2021 (2021), Seite 267-279 750 Seiten
249 Seiten Illustrationen, 1 Notenfaksimile 22.5 cm x 14.8 cm, 396 g.
"... anlässlich des Symposiums 'Transkulturelle Mehrfachzugehörigkeiten: Räume, Materialitäten, Erinnerungen' waren im Februar 2016 Kolleginnen und Kollegen der Geschichtswissenschaft, der Germanistik und der Misikwissenschaft eingeladen ... Die vorliegenden Beiträge bündeln die Vorträge des Oldenburger Symposiums ..." - (Vorwort, Seite 10,11) ; Literaturangaben
"Die vorliegende Arbeit wurde im englischen Original von der Fakultät IV - Human- und Gesellschaftswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Dissertation zur Erlangung des Grades einer Doktorin der Philosophie (Dr. phil.) angenommen" - (Rückseite der Titelseite) ; Dissertation Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 2017
Eine Reise oder gar Umsiedlung in die französische Karibik brachte für Europäer_innen im 18. Jahrhundert oft einschneidende körperliche Erfahrungen mit sich. Von diesen Kolonialerfahrungen berichteten sie ihren Partnern, Freunden und Familienangehörigen in unzähligen Briefen. Annika Raapke nimmt sich dieser bislang unerforschten Brieferzählungen zwischen 1744 und 1826 an. Ihre Studie zeigt, wie die Karibik einerseits als Ort körperlicher Gefahr, der Krankheit und des Todes verhandelt wurde, andererseits aber auch als aufregender »Möglichkeitsraum« für den Körper, an dem Grenzen überschritten und ganz neu abgesteckt werden konnten.