"Ausgangspunkt dieser Arbeit ist, dass die Vergabe des Literaturnobelpreises Resultat eines sozialen Prozesses zwischen Institutionen und Personen verschiedener Literaturräume ist. Es werden institutionelle Mechanismen der Preisvergaben untersucht: Was führt in der Schwedischen Akademie zum Entschluss, welche Nominierten den Preis verdienen? Anhand von Archivmaterial der Schwedischen Akademie werden Erklärungsfaktoren bzgl. deren Relevanz bei den Preisvergaben untersucht, wobei Nominierungen, Übersetzungen und Wertschätzung der Nominierten zentralstehen. Als Pilotstudie wird im Kontrast zu anderen Literaturen die bis dato nicht ausgezeichnete niederländischsprachige Literatur fokussiert. Es zeigt sich, dass das Nobelkomitee institutionell bedingten Verfahrenslogiken folgt: Neben den formalen Regeln handelt es auch nach informellen Regularitäten. Dies ermöglicht erstens eine Urteilsfindung. Zweitens kann dadurch die Wahl als literarisch autonome, sorgfältig abgewogene Entscheidung präsentiert werden und drittens wird die Wahrscheinlichkeit externer Kritik an der Entscheidung minimiert." - www.buchhandel.de
Berlin Bruxelles Chennai Lausanne New York Oxford: Peter Lang
253 Seiten.
Dissertation Universität Oldenburg 2024
LAW / Civil Law; Recht: Menschenrechte und Bürgerrechte; Sicherheits-, Polizei-, Ordnungs- und Waffenrecht; Strafverfahrensrecht; Verfassungsrecht; Künstliche Intelligenz; Polizei; Predictive Policing; HochschulschriftDeutschlandGefahrenabwehrVerbrechenskontrolleKriminalprognoseDatenanalyseData MiningAlgorithmusDatenschutzVerfassungsrechtSuchverfahrenWissensextraktionDatenauswertungPrognoseKontrollePolizeiliche GeneralklauselÖffentliches RechtStaatsrechtDatenmissbrauchDeutscheDeutsches Sprachgebiet03.10.1990-
Predictive Policing will vorhersagen, wo und von wem Straftaten begangen werden können. Mit einigen Systemen werden lediglich bekannte Methoden digitalisiert, andere Systeme schaffen nie vorher dagewesene Möglichkeiten der Polizeiarbeit. Die Grenzen aller Prognosen setzt das Grundgesetz, etwa durch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das Rechtsstaatsprinzip und die Gleichheitssätze. Vor diesem Hintergrund fragt der Autor: Welche Grenzen setzt die Verfassung Prognosen im Rahmen des Predictive Policing - und wo ergeben sich aus den neuen Möglichkeiten des Predictive Policing bisher nicht gestellte verfassungsrechtliche Fragen?
Europäische Hochschulschriften
Europäische Hochschulschriften Reihe 2, Rechtswissenschaft ; Band/volume 6816