Berlin Bruxelles Chennai Lausanne New York Oxford: Peter Lang
xxii, 239 Seiten.
Dissertation Universität Oldenburg 2025
Arbeitsrecht: Diskriminierung und Mobbing; LAW / General; Verbraucherschutzrecht; Antidiskriminierungsrecht; Diskriminierung; Rechtsdurchsetzung; Verbandsklage; Vollzugsdefizit; Hochschulschrift
Trotz rechtlicher Fortschritte bleibt effektiver Diskriminierungsschutz häufig lückenhaft - insbesondere dort, wo strukturelle Ungleichbehandlungen nicht durch individuell Betroffene gerichtlich geltend gemacht werden können. Diese Arbeit widmet sich der Frage, ob und wie ein Verbandsklagerecht im Antidiskriminierungsrecht zur Schließung dieser Schutzlücke beitragen kann. Die Arbeit analysiert bestehende Klagemodelle in verschiedenen Rechtsbereichen - vom Verbraucher- über das Wettbewerbs- bis hin zum Umweltrecht - und prüft, welche ihrer Strukturprinzipien sich für eine Übertragung auf das Antidiskriminierungsrecht eignen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fallkonstellationen ohne individuelle Klageberechtigung, etwa diskriminierende Stellenanzeigen. Auf dieser Grundlage schlägt die Arbeit ein eigenständiges Verbandsklagerecht vor, das Verbände befähigt, auch ohne individuelle Betroffenheit selbstständig Klage zu erheben, ergänzt durch die Einführung der Prozessstandschaftsbefugnis für einzelfallbezogene Verbandsklagen
von Merle Marek ; Dieter Wolke ; Christian Sorg ; Jil Wendt ; Aurore Menegaux ; Dennis M. Hedderich ; Peter Bartmann ; Micha Burkhardt ; Andrea Hildebrandt ; Axel Heep
von Christoph Jüschke ; Kira Linsel ; Marta Owczarek-Lipska ; Nicola Brandt ; Sarah Zunken ; Janine Altmüller ; Markus N. Preising ; Dennis Kastrati ; Holger Thiele ; Mervyn G. Thomas ; Peter Nürnberg ; Birgit Lorenz ; Ulrich Kellner ; Anja U. Bräuer ; Christoph Korenke ; Irene Gottlob ; John Neidhardt