Die Emotion Scham findet in rehabilitationspädagogischer Theorie und Empirie nur selten Erwähnung, obwohl sie, der Literatur zur Emotion Scham zufolge, eine z. T. verstärkte Rolle bei Menschen mit körperlichen Erkrankungen, psychischen Störungen und/oder Behinderungen spielen und maladaptive Verhaltensweisen auslösen kann. Der Beitrag gibt einen ersten Einblick in die Bedeutung der Scham für die Rehabilitationspädagogik und fokussiert dabei Schamerleben bei erwachsenen Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen. Dabei wird aufgezeigt, welche Erkenntnisse sich bislang in Theorie und Empirie der Nachbardisziplinen der Rehabilitationspädagogik finden lassen und was diese für rehabilitationspädagogisches Handeln und Forschen im Kontext der Emotion Scham bedeuten. (DIPF/Orig.)
Rehabilitationspädagogik Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt, 2025 (2025), Seite 356-369 1 Online-Ressource (395 Seiten)
In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie sich rehabilitationspädagogische Grundgedanken herausgebildet und etabliert haben und wie sie sich auf Basis der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) weiterentwickeln. Es werden dabei ausgewählte theoretische Modelle der gesundheitlichen Rehabilitation und die feldtheoretisch basierte Person-Umfeld-Analyse als Methode und Analyseinstrument vorgestellt sowie auf den künftigen Stellenwert der Digitalisierung eingegangen. Als integriertes Anwendungsbeispiel für die Ausbildung von Rehabilitationspädagog:innen dient ein Masterstudiengang an einer deutschen Universität. Der Beitrag schließt mit einem Überblick zum aktuellen Begriffsverständnis der Rehabilitationspädagogik.
Rehabilitationspädagogik Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt, 2025 (2025), Seite 12-25 1 Online-Ressource (395 Seiten)