von Jochen Maximilian Schmitt ; Peter Ihle ; Olaf Schoffer ; Jens-Peter Reese ; Steffen Ortmann ; Enno Swart ; Sabine Hanß ; Falk Hoffmann ; Christoph Stallmann ; Monika Kraus ; Sebastian Claudius Semler ; Ralf Heyder ; Jörg Janne Vehreschild ; Peter Heuschmann ; Dagmar Krefting ; Martin Sedlmayr ; Wolfgang Hoffmann
Holger Pfaff; Edmund Neugebauer; Nicole Ernstmann; Martin Härter; Falk HoffmannHolger Pfaff; Edmund Neugebauer; Nicole Ernstmann; Martin Härter; Falk Hoffmann
Imprint: Springer
Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden
1 Online-Ressource(XXVI, 609 S. 49 Abb., 29 Abb. in Farbe.).
Health services administration; Public health; Medical economics; Versorgungsforschung; Gesundheitspolitik; Evidence-based Health; Gesundheitssystem; Gesundheitsberufe; Gesundheitsökonomie; Patientenorientierung; Patientenzufriedenheit; Patizipative Versorgungsforschung; Gesundheitswesen; Prävention; Rehabilitation; Aufsatzsammlung
Was ist Versorgungsforschung? -- Kontext als impliziter und expliziter Gegenstand der Versorgungsforschung -- Versorgungsforschung und die Bezüge zu Public Health -- Entwicklung und Stand der Versorgungsforschung in Deutschland und international -- Das Wissenschafts- und Ausbildungssystem und die Kompetenzen von Versorgungsforscher:innen -- Das deutsche Gesundheitssystem – ein Überblick -- Forschungsgegenstände im Gesundheitssystem -- Theorien, Modelle und Frameworks: Begriffsbestimmung, Sinn und Funktionen -- Paradigmen und Metatheorien in der Versorgungsforschung -- Theorien und Modelle zur Beschreibung und Erklärung des Gesundheitsverhaltens -- Organisationstheorien -- Theorien und Modelle der Gesundheitssystemforschung -- Der Versorgungsforschungsprozess -- Studiendesigns in der Versorgungsforschung -- Quantitative Datenzugänge und Erhebungsmethoden -- Qualitative Methoden -- Mixed Methods und Triangulation -- Evidenzsynthese -- Delphi-Verfahren -- Untersuchung von sozialen und regionalen Ungleichheiten -- Beteiligung von Patient:innen und anderen Stakeholdern im Forschungsprozess -- Forschungsethik und Datenschutz -- Implementierung versorgungswissenschaftlicher Erkenntnisse -- Implementierungsforschung im Gesundheitswesen -- Implementierung in die Versorgungspraxis -- Implementierung von Evidenz in der Gesundheitspolitik -- Die Rolle von Patient:innen und ihrer Organisationen für die Implementierung versorgungswissenschaftlicher Erkenntnisse -- Förderung von Versorgungs- und Implementierungsforschung -- Die Rolle des Sachverständigenrats Gesundheit & Pflege für die Implementierung versorgungswissenschaftlicher Erkenntnisse -- Die Rolle der Fachgesellschaften bei der Umsetzung von versorgungswissenschaftlichen Erkenntnissen -- Qualitätssicherung und -management sowie Zertifizierung in der Versorgungsforschung -- Versorgungsforschung in der Prävention -- Notfallmedizinische Versorgungsforschung -- Versorgungsforschung bei chronischen Erkrankungen -- Versorgungsforschung in der Rehabilitation -- Versorgungsforschung im letzten Lebensjahr -- Qualitäts- und Patientensicherheitsforschung -- Versorgungsforschung zur Patientenzentrierung -- Digitale Innovationen und Interventionen in der Versorgungsforschung -- Versorgungsforschung zu sektorenübergreifenden und populationsbezogenen Versorgungsmodellen -- Versorgungsforschung zu vulnerablen Personengruppen -- Versorgungsforschung in der Gesundheitsökonomie -- Versorgungsforschung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung.
Das Lehrbuch Versorgungsforschung richtet sich an Studierende, Lehrende und Forschende sowie Interessierte aus den Bereichen Versorgungspraxis, Forschungsförderung, Selbstverwaltung und Gesundheitspolitik. Es vermittelt einen vertiefenden Überblick über das Fach Versorgungsforschung und orientiert sich dazu an den aktuellen Empfehlungen für ein Kerncurriculum. Das Buch beschreibt die zentralen Gegenstände der Versorgungsforschung (z.B. Patient:innen und das Gesundheitssystem) und vermittelt die Theorien und Methoden des Faches. Es gibt zudem Antworten auf die Frage, wie Forschungsergebnisse in die Praxis umgesetzt werden können. Eine Beschreibung der verschiedenen Anwendungsfelder der Versorgungsforschung rundet das Buch ab. Die Herausgeber Holger Pfaff, Professor für Qualitätsentwicklung und Evaluation in der Rehabilitation und geschäftsführender Direktor des Zentrums für Versorgungsforschung an der Universität zu Köln. Edmund A.M. Neugebauer, Seniorprofessor für Versorgungsforschung, ehem. Präsident und Geschäftsführer der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Theodor Fontane (MHB). Nicole Ernstmann, Professorin für Versorgungsforschung an der Universität zu Köln und Studiengangsleitung des Masterverbundstudiengangs Versorgungswissenschaft. Martin Härter, Professor für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und wissenschaftlicher Leiter des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ), Berlin. Falk Hoffmann, Professor für Versorgungsforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Studiengangsleitung des Masterstudiengangs Versorgungsforschung.
von Martin Baunacke ; Christer Groeben ; Angelika Sabina Maria Borkowetz ; Falk Hoffmann ; Felix Chun ; Lothar Weißbach ; Christian Thomas ; Johannes Huber
von Christina Lindemann ; Michaela Schunk ; Laura Keßler ; Thomas Bierbaum ; Michael Eichinger ; Erik Farin ; Max Geraedts ; Martin Härter ; Heike Heytens ; Andreas Meusch ; Olaf Schoffer ; Neeltje van den Berg ; Horst Christian Vollmar ; Milena von Kutzleben ; Wolfgang Hoffmann ; Jochen Maximilian Schmitt
Einleitung: Der Innovationsfonds des G-BA fördert seit 2015 Projekte der Versorgungsforschung und neuer Versorgungsformen. Bis Ende 2022 wurden 211 Projekte im Bereich “Neue Versorgungsformen” gefördert. Ein zentrales Ziel ist der Praxistransfer erfolgreicher Projekte in die Regelversorgung. Dieser Beitrag analysiert die bisherigen Projekte hinsichtlich ihrer Umsetzung in die Regelversorgung anhand von Transferempfehlungen des Innovationsausschusses (IA). Methode:Deskriptive Analyse aller bis zum 01. August 2023 im Förderbereich „Neue Versorgungsformen (NVF)“ abgeschlossenen Projekte mit Transferempfehlung. Darstellung nach Themenfeld, Projektlaufzeit und Zeitdauer bis zum Beschluss des IA, Einordnung und Anzahl der pro Projekt angesprochenen Institutionen und Organisationen (Adressaten), Anzahl der auf der Website des G-BA veröffentlichten Rückmeldungen, Antwortquoten pro Adressatengruppe sowie eine inhaltliche Klassifizierung und Interpretation exemplarischer Rückmeldungen. Formulierung von Handlungsempfehlungen anhand der Ergebnisse und deren Diskussion in einem Expert:innenworkshop. Ergebnisse: Von 57 geförderten NVF-Projekten hatten 17 eine Transferempfehlung. Insgesamt 57 Rückmeldungen von 431 Adressaten wurden erhalten. Die Antwortquoten variierten erheblich. Ein Drittel der Anfragen an den G-BA und dessen Trägerorganisationen erhielten eine Antwort (31%), während nur jede fünfte Anfrage an Bundesländer (18%) und Fachgesellschaften (18%) beantwortet wurde. Weniger als jede zehnte Anfrage an das BMG (8%), Vertragspartner der Selbstverwaltung (6%) und die Bundesärztekammer (0%) erhielt eine Rückmeldung. Projektbezogene Rückmeldungen innerhalb eines Adressatenkreises waren oft widersprüchlich oder beschränkten sich auf den regionalen Wirkungsbereich. Diskussion und Schlussfolgerung: Der Transferprozess zeigt deutliche strukturelle und prozessuale Hindernisse bezüglich der Überführung erfolgreich evaluierte Projekte. Für den Innovationsfonds ist jedoch entscheidend, ob bei positivem Projektergebnis eine realistische Chance besteht, die untersuchte Intervention erfolgreich in die Regelversorgung zu überführen, um eine möglichst effektive Verwendung der Fördermittel zu gewährleisten. Das DNVF empfiehlt eine stärkere Einbindung regelungskompetenter Institutionen, Veröffentlichungspflicht, strukturierte Moderation, Weiterentwicklung der Selektivverträge, Förderung von Implementierungsphasen und die Finanzierung projektübergreifender Forschung zu Versorgungsmodellen.
Das Gesundheitswesen Stuttgart [u.a.] : Thieme, 2000 86(2024), 6, Seite 451-462 Online-Ressource