Journal of interventional cardiac electrophysiology New York, USA : Springer Science + Business Media, 1997 61(2021), 2, Seite 339-348 Online-Ressource
von Tobias Hebel ; Michael Grözinger ; Michael Landgrebe ; Frank Padberg ; Martin Schecklmann ; Thomas Schläpfer ; Carlos José Schönfeldt Lecuona ; Heiko Ullrich ; Peter M. Zwanzger ; Berthold Langguth ; Malek Bajbouj ; Bettina Bewernick ; Klaus Brinkmann ; Joachim Cordes ; Jan Di Pauli ; Peter Eichhammer ; Nils Freundlieb ; Göran Hajak ; Jacqueline Höppner-Buchmann ; René Hurlemann ; Daniel Kamp ; Sarah Kayser ; Bernhard Kis ; Peter M. Kreuzer ; Jens Kuhn ; Melisande Lammers ; Beatrix Lugmayer ; Clemens Mielacher ; Thomas Nickl-Jockschat ; Christian Nunhofer ; Ulrich Palm ; Timm B. Poeppl ; Thomas Polak ; Katrin Sakreida ; Alexander Sartorius ; Christoph Silberbauer ; David Zilles-Wegner
von Albrecht Stenzinger ; Cornelis M. van Tilburg ; Ghazaleh Tabatabai ; Florian Länger ; Norbert Graf ; Frank Griesinger ; Lukas Heukamp ; Michael Hummel ; Thomas Klingebiel ; Simone Hettmer ; Christian Oliver Vokuhl ; Sabine Merkelbach-Bruse ; Friedrich Overkamp ; Peter Reichardt ; Monika Scheer ; Wilko Weichert ; C. Benedikt Westphalen ; Carsten Bokemeyer ; Philipp Ivanyi ; Sonja Loges ; Peter Schirmacher ; Bernhard Wörmann ; Stefan Bielack ; Thomas Seufferlein
Gesehen am 06.07.2021 ; Online publiziert: 30. November 2020
NTRK-Genfusionen sind seltene genetische Alterationen, die tumorentitätenübergreifend vorkommen können. Während sie in den meisten soliden Tumoren nur sehr niederfrequent vorkommen, lassen sie sich in bestimmten Tumoren wie dem infantilen Fibrosarkom, dem kongenitalen mesoblastischen Nephrom und dem sekretorischen Mamma- oder Speicheldrüsenkarzinom jedoch häufig nachweisen. NTRK-Genfusionen bzw. TRK-Fusionsproteine gelten als starke onkogene Treiber. Bei Nachweis von NTRK-Genfusionen können TRK-Inhibitoren unabhängig von der Tumorentität eingesetzt werden. Vertreter sind Entrectinib und Larotrectinib. Bislang ist nur Larotrectinib in der Europäischen Union zugelassen. Für beide wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit in Phase-I- und Phase-II-Studien gezeigt. Die Seltenheit der TRK-Fusionstumoren stellt diagnostische und klinische Prozesse vor große Herausforderungen: Einerseits sollen alle Patienten mit TRK-Fusionstumoren identifiziert werden, andererseits sind epidemiologische und histologische Aspekte sowie Ressourcen zu berücksichtigen. Basierend auf diesen Punkten möchten wir einen Diagnosealgorithmus für TRK-Fusionstumoren vorschlagen, außerdem stellen wir aktuelle Daten zu den TRK-Inhibitoren vor.
Der Pathologe Berlin : Springer, 1994 42(2021), 1, Seite 103-115 Online-Ressource