Economics; Education; Ökonomische Bildung; Digitalisierung; Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung; Bildung; Forschung; Konferenzschrift
Prüfstein für die digitale Kompetenz von Wirtschaftslehrpersonen? -- Kompetenzen für Wirtschaftslehrkräfte in der digitalisierten Welt: Annäherung an sich wandelnde Anforderungen -- Digitales adaptives Lernen in der Ökonomischen Bildung -- Medienkompetenz und -bildung – (k)ein Thema im Fach WBS in Baden-Württemberg?! -- Der Einsatz von Educasts in der ökonomischen Bildung – Potentiale, Herausforderungen und erste Ergebnisse aus dem innovativen Lehrprojekt "VWL-Educsts" -- Systematisierung digitaler Maßnahmen der Beruflichen Orientierung – eine empirische Untersuchung -- Einsatzszenarien für Apps im Wirtschaftsunterricht: Beispiel Berufsorientierung -- YouTube & Co – Zur Nutzung und Akzeptanz von Erklärvideos als Ergänzung des Wirtschaftsunterrichts -- Ökonomische Bildung in spielbasierten virtuellen Welten: theoretische Einordnung und praktische Einbettung am Beispiel der Metaverse-Plattform Minecraft Education -- Cybersafety als Thema der ökonomischen Bildung -- Ökonomische Bildung im Zentralabitur – Eine Analyse der Zentralabituraufgaben 2018 bis 2022 -- Didaktische Überlegungen zur Konzeption eines Lehrplans für ein Unterrichtsfach Wirtschaft -- Instruktionssensitivität als Indiz für heterogene Kompetenzentwicklung in der ökonomischen Bildung: Schulformbezogene DIF-Analysen am Beispiel der Jahrgangsstufe 8 in Nordrhein-Westfalen -- Das Konzept der Grundvorstellungen in der Wirtschaftsdidaktik -- Kompetenzorientiertes Prüfen – eine Aufgabenstellung für jede Fachdisziplin! -- Wie würden Entrepreneure Entrepreneurship lehren? -- Zur Analyse und Wirksamkeit von MINT-Förderprogrammen - Entwicklung eines Messinstruments -- Wie wirkt die Business Rallye? -- Sprache im Wirtschaftsunterricht - Eine Analyse der Curricula der Ankerfächer der ökonomischen Bildung -- Aus der Perspektive von Lehrpersonen: Ausgestaltung und Verwendung von Unterrichtsmaterialien zur Beruflichen Orientierung -- Experimentelle Evidenz und wirtschaftsdidaktische Implikationen über den Effekt von Moral bei angehenden LehrerInnen -- Fachbezogene motivationale Merkmale von Wirtschaftslehrkräften – Eine Pilotstudie zu Fachinteresse, Fachenthusiasmus und Selbstkonzept von (Politik)Wirtschaftsstudierenden -- Das Geldverständnis von Kindern in Österreich und Schweden. Eine qualitative Vergleichsstudie.
Die Digitalisierung verändert das Leben in modernen Gesellschaften im Allgemeinen und die Anforderungen an ökonomische Bildung im Speziellen. Der digitale Strukturwandel hat Auswirkungen auf allen Ebenen wirtschaftlichen Handelns. Stichworte hier sind u. a. Künstliche Intelligenz, Big Data, Sharing Economy, E-Commerce, Digital Work und Plattformökonomien. Aber auch in methodischer Hinsicht ergeben sich durch digitale Tools neue Chancen und Risiken. Zur erfolgreichen Gestaltung von digitalen Innovationsprozessen bedarf es domänenspezifischer Konzepte und Ansätze. Allein die Bereitstellung einer technischen Infrastruktur oder die bloße Vermittlung von fachübergreifenden mediendidaktischen Kompetenzen wird nicht hinreichend sein. Dementsprechend werden in diesem Band genuin wirtschaftsdidaktische Forschungsergebnisse zur Digitalisierung in der ökonomischen Bildung vorgestellt, wie sie auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) präsentiert wurden. Die Herausgeber Dirk Loerwald ist Professor für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Wissenschaftlicher Leiter des Oldenburger Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) und Wissenschaftlicher Leiter des ökonomischen Experimentallabors Ox-Lab. Nils Goldschmidt ist Professor für Kontextuale Ökonomik und Ökonomische Bildung an der Universität Siegen, Vorsitzender des Zentrums für ökonomische Bildung (ZÖBIS) in Siegen und Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM).
Schriften der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung
Schriften der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung
In dieser Arbeit wird die kognitive Aktivierung bei Schülerinnen und Schülern während der Bearbeitung von Lernaufgaben im Wirtschaftsunterricht untersucht. Hierzu erhielten Schülergruppen Lernaufgaben aus verschiedenen Themenbereichen der ökonomischen Bildung. Die Schülerinnen und Schüler wurden zudem gebeten, während der Bearbeitung laut zu denken. Das laute Denken der Schüler wurde videografisch aufgezeichnet und anschließend transkribiert. Die Transkripte (Verbalprotokolle) waren die Datengrundlage für eine anschließende qualitative Auswertung. In dieser Auswertung konnten Kategorien und Indikatoren zur Beschreibung der kognitiven Aktivierung während der Bearbeitung von Lernaufgaben in der ökonomischen Bildung herausgearbeitet werden. Diese Ergebnisse wurden in das Dreispeichermodell des Gedächtnisses eingeordnet. Abschließend wurden Hypothesen zur Beschreibung und Förderung kognitiver Aktivitäten in der ökonomischen Bildung formuliert.
This study examines the cognitive activation of students during the execution of learning tasks in economics lessons. For this purpose, groups of students were given learning tasks from various subject areas of economic education. The students were also asked to think aloud while completing the tasks. The students' thinking aloud was videotaped and then transcribed. The transcripts (verbal protocols) formed the data basis for a qualitative analysis. In this evaluation, categories and indicators for the description of cognitive activation during the execution of learning tasks in economic education were identified. These results were integrated into the three-store model of memory. Finally, hypotheses for the description and promotion of cognitive activities in economic education were formulated.
Edewecht: OlWIR Oldenburger Verlag für Wirtschaft, Informatik und Recht
XXXV, 644 Seiten Illustrationen, Diagramme 21 cm x 14.7 cm, 852 g.
Literaturverzeichnis: Seiten 517-622 ; Interessenniveau: 06, Professional and scholarly: For an expert adult audience, including professional development and academic research. (06) ; Dissertation Universität Oldenburg 2024
Seit seinem Inkrafttreten hat sich das Verbraucherinsolvenzrecht von seinen Grundzügen eines reinen Sanktionssystems bei Verstößen gegen Verfahrensobliegenheiten zunächst hin zu einem Anreizsystem entwickelt, das dem Schuldner eine Verkürzung der Verfahrensdauer ermöglichte, wenn es ihm gelang, während des Verfahrens einen gesetzlich definierten Anteil seiner alten Verbindlichkeiten zu begleichen. Mit der jüngsten vollzogenen Reform des Verbraucherinsolvenzrechts, durch das überwiegend rückwirkend seit dem 1. Oktober 2020 geltende Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens ging erneut ein Paradigmenwechsel einher, da sie das zuvor etablierte Anreizsystem abschaffte und jeder natürlichen Person fortan unabhängig vom Ausgleich ihrer Altverbindlichkeiten ein auf drei Jahre verkürztes Verfahren ermöglichte. Die Promotionsschrift befasst sich mit dem bestehenden Regelungsrahmen und der Fragestellung, ob die reformierte rechtliche Ausgestaltung des Verfahrens eine Grundlage dafür bietet, kohärent und effektiv eine nachhaltige wirtschaftliche Reintegration ehemals überschuldeter natürlicher Personen herbeizuführen, ohne die Rechte der Gläubiger auf Erfüllung ihrer Forderungen unangemessen zu beschränken. Die materiellrechtlichen Versäumnisse der Gesetzgebung für ein effektives (Verbraucher-)Insolvenz- und Restschuldbefreiungsrecht werden unter dem Rechtsrahmen eines harmonisierten Privatinsolvenzrechts identifiziert und korrekturbedürftige Ansätze durch konkret ausformulierte eigene Vorschläge für neue Gestaltungsansätze ersetzt.Um die Ausgangslage zu präzisieren, an die der Gesetzgeber bei der Regelung von Entschuldungsmechanismen anknüpfen sollte, nähert sich die Arbeit auf Basis interdisziplinärer, insbesondere wirtschaftswissenschaftlicher und soziologischer Forschung dem privaten Haushalt als zentralem Ausgangspunkt. Kritisch diskutiert wird die empirische Sozialforschung zur Überschuldung privater Haushalte. Die Strukturmerkmale der weltweit etablierten Systeme einer Restschuldbefreiung werden rechtsvergleichend dargestellt und es erfolgt eine Analyse der das Privatinsolvenzrecht maßgeblich beeinflussenden europäischen Normen. Unter Darstellung der europäischen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung des nationalen Rechts zur vollen Entschuldung des Schuldners im Sinne der Restrukturierungsrichtlinie und des ange-messenen Gläubigerschutzes, wird eine Bewertung der privatinsolvenzrechtlichen Neuordnung im Hinblick auf die Grenzen des nationalen Rechts zur Zielverwirklichung vorgenommen
Oldenburger Beiträge zum Zivil- und Wirtschaftsrecht
Oldenburger Beiträge zum Zivil- und Wirtschaftsrecht ; 57