Dramen werden für das Theater geschrieben, nicht für Leser, Literaturwissenschaftler und Didaktiker. Sollen sie verstanden werden, müssen sie inszeniert werden - auf der Bühne, in der Vorstellung der Leser/innen oder im Klassenzimmer. Erst Inszenierungen legen fest, wie Vorgänge, Handlungen und Haltungen zu verstehen sind. Wie auch unter den alltäglichen Bedingungen in Schule, Hochschule, Lehrer- und Lehrerinnenfortbildung Dramentexte in Szene gesetzt, d.h. mit Mitteln des szenischen Spiels interpretiert werden können und welche Lernerfahrungen die Teilnehmer/innen dabei machen können, das wird in diesem Buch theoretisch und praktisch entwickelt. Dabei wird der Text als historisch entstandener, gesellschaftliche Wirklichkeit deutender Praxis- und Lebensentwurf verstanden, der durch die sinnlich-ästhetische Tätigkeit der Teilnehmer/innen angeeignet und interpretiert wird. Dadurch werden nicht nur historisch andersartige Lebensbedingungen, Handlungen und Denkweisen zugänglich, auch die eigenen Handlungen, Haltungen und Lebensentwürfe können entdeckt und überprüft werden. Das Verfahren der szenischen Interpretation basiert auf langjährigen Erfahrungen in der Schule, der Hochschule und der Lehrer- und Lehrerinnenfortbildung. Das Buch, für die Praxis geschrieben, entwickelt und begründet das Verfahren nicht nur theoretisch, sondern beschreibt auch systematisch Interpretationsverfahren, Interpretationsschritte und Organisationsweisen, die sich in der Praxis bewährt haben. (Bd. 2): Wie auch unter den alltäglichen Bedingungen in Schule, Hochschule, Lehrer- und Lehrerinnenfortbildung Dramentexte in Szene gesetzt, d.h. mit Mitteln des szenischen Spiels interpretiert werden können, wird in diesem Buch für sechs Dramen konkret aufgezeigt. Die Materialien (Rollentexte, Bilder, Einfühlungsfragen) und Verlaufspläne für die szenische Interpretation der Dramen ergänzen und beziehen sich auf den Theorie- und Methodenband (Bd. I), <dt.>
Schriftenreihe "Sucht- und Drogenforschung": Optimierung der Rehabilitation von Alkoholabhängigen : auf der Basis der Analyse von Patienten- und Strukturmerkmalen
Im Anspruch des Autors, die Qualität der Rehabilitation von Alkoholabhängigen zu beurteilen und Möglichkeiten der Optimierung aufzuzeigen, wurden 18 ambulante und stationäre Rehabilitationseinrichtungen in die vorliegende Untersuchung einbezogen. Die Ergebnisse der Studie belegen den grundsätzlichen Erfolg stationärer Entwöhnungsbehandlungen, zeigen jedoch gleichzeitig, daß ca. ein drittel der Patienten rückfällig wird oder doch zumindest zentrale Problemlagen nicht lösen konnte. Hierbei spielt speziell die fehlende soziale Integration (Familie, Arbeitsplatz) für viele Patienten eine zentrale Rolle und gefährdet den Rehabilitationserfolg. Die Untersuchung belegt, daß soziotherapeutische Maßnahmen, insbesondere arbeits- und berufsbezogene Angebote, zum Teil sehr nachrangig im Rahmen der stationären Entwöhnungsbehandlung wie auch in der ambulanten Weiterbehandlung berücksichtigt werden, obwohl dieser Bereich bei vielen Patienten in engem Zusammenhang mit der Ätiologie der Alkoholabhängigkeit und auch der Aufrechterhaltung des Rehabilitationserfolges steht. Darüber hinaus belegen die Ergebnisse Defizite in der Zusammenarbeit der an den Hilfen für Alkoholabhängige beteiligten Einrichtungen und Personen, die sich auf den Erfolg der Behandlung negativ auswirken. Als Konsequenz werden u.a. veränderte Formen der Zusammenarbeit zwischen ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen und Kliniken wie auch mit Kosten-/Leistungsträgern gefordert. <dt.>
Alcoholic, rehabilitation, treatment. <Keyword>
Schriftenreihe "Sucht- und Drogenforschung"
$$VSchriftenreihe "Sucht- und Drogenforschung" ; 4